Rainers Lieblingsfilme:

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THE MATRIX
Teil 1, USA, 1999
Produktionsfirma: Warner Bros.
Kinoverleih: Warner Bros.
Videoverleih: Warner Home; Länge: 136 min; FSK: ab 16;
Erstaufführung: 17.6.1999/2.12.1999 Video/24.11.1999 DVD

Der Hacker Neo wird über das Internet von einer geheimnisvollen Untergrund-Organisation kontaktiert. Der Kopf der Gruppe - der gesuchte Terrorist Morpheus - weiht ihn in ein Geheimnis ein: Die Realität, wie wir sie erleben, ist nur eine Scheinwelt. In Wahrheit werden die Menschen längst von einer unheimlichen virtuellen Macht beherrscht - der Matrix, deren Agenten Neo bereits im Visier haben.

     
THE MATRIX Reloaded
Teil 2, USA, 2003
Regie: Andy Wachowski
Lana Wachowski
ca. 138 min.

FSK: ab 16, $127 Mio. Budget

In The Matrix Reloaded stehen die Freiheitskämpfer Neo, Trinity und Morpheus weiter an der Spitze der Revolte gegen die Maschinenarmee. Dabei verlassen sie sich auf außergewöhnliche Fähigkeiten und Waffen, mit denen sie gegen die systematische Unterdrückung und Ausbeutung vorgehen. Bei ihren verzweifelten Bemühungen, die Menschheit vor der Vernichtung zu bewahren, erfahren sie neue Details über die Beschaffenheit der Matrix und Neos schicksalhafte Schlüsselrolle.

 
     
 
THE MATRIX Revolutions
Teil 3, USA, 2003
Regie: Andy Wachowski
Lana Wachowski
ca. 129 min.

FSK: ab 16, $110 Mio. Budget

Im packenden Finale von "Matrix Reloaded" wagte Neo einen weiteren Schritt vorwärts auf dem Weg zur Wahrheit, den er am Anfang von Teil 1 mit seinem Ausflug in die reale Welt einschlug. Aber diese Verwandlung hat ihn seiner Kraft beraubt, er treibt im Niemandsland zwischen Matrix und Maschinenwelt. Während Trinity den im Koma liegenden Neo bewacht, muss Morpheus die Erkenntnis verarbeiten, daß "der Eine", auf den er seinen Glauben und sein gesamten Leben gesetzt hat, auch nur ein weiterer Kontrollmechanismus ist, den sich die Architekten der Matrix ausgedacht haben.

Jetzt kommt der Kampf zwischen Mensch und Maschine in sein überwältigendes Finale: verzweifelt versuchen die Zion-Soldaten mit Hilfe mutiger Zivilisten wie Zee und Kid die Invasion der Wächter zu stoppen, die sich unaufhaltsam in ihre Festung bohren. Angesichts der drohenden Katastrophe kämpfen die Bewohner der letzten menschlichen Bastion nicht nur um ihr eigenes Leben, sondern auch um die Zukunft der gesamten Menschheit.

     
DER BLADE RUNNER, USA, 1982
Entstehung: nach Motiven der Erzählung "Do Androids Dream of Electric Sheep" von Philip K. Dick
Produktionsfirma: Blade Runner Partnership/Ladd Co./Sir Run Run Shaw
Kinoverleih: Warner-Columbia
Videoverleih: Warner Home; Länge: 117 min; FSK: ab 16; f
Erstaufführung: 14.10.1982/22.4.1993/August 1993 Video "Directors Cut/29.9.1999 DVD"

Deckard ist ein Blade Runner, ein Cop in der Zukunft, dessen Spezialität die Jagd auf Replikanten ist. Eigentlich will er sich aus diesem Geschäft zurückziehen, doch ein letzter Auftrag fordert seinen Einsatz: Fünf Replikanten haben ein ein Raumschiff gekapert und sind damit auf dem Weg zur Erde. Der Film zeichnet ein düsteres Bild einer möglichen Zukunft, und wirft die Frage auf, was Menschlichkeit eigentlich ausmacht, und warum das Leben so wertvoll ist.

 
     
 
ALIEN, Grossbritannien, 1979
Produktionsfirma: 20th Century Fox
Kinoverleih: 20th Century Fox
Videoverleih: Fox Home; Länge: 116 min FSK: ab 16; f
Erstaufführung: 25.10.1979/10.8.1990 Kino DDR/29.12.1997 Video/25.5.2000 DVD
außerdem:
ALIENS 2 - DIE RÜCKKEHR, USA 1986
ALIEN 3, USA 1992
ALIEN 4 - DIE WIEDERGEBURT, USA 1997

Als der Raumkreuzer Nostromo auf dem Weg zur Erde einen Notruf von einem leblosen Planeten empfängt, ist die Crew durch ihre Vorschriften gezwungen, dem Signal nachzugehen. Bei ihren Erkundungen stossen sie auf ein verlassenes Raumschiff, und die Analyse des Signal ergibt, dass es sich nicht um einen Notruf, sondern um eine Warnung handelt. Sie finden seltsame Eier in dem Raumschiff, und als sie herausfinden, um was es sich dabei handelt, ist es schon zu spät.

     
DAS FÜNFTE ELEMENT, Frankreich, 1997
Entstehung: nach einem Roman von Luc Besson LE CINQIUEME ELEMENT
Produktionsfirma: Gaumont
Kinoverleih: Tobis
Videoverleih: Ufa BMG Länge: 127 min FSK: ab 12; f
Erstaufführung: 28.8.1997/16.2.1998 Video/21.9.1998 DVD

Im New York des 23. Jahrhunderts staunt Korben Dallas nicht schlecht, als ihm aus heiterem Himmel ein wunderschönes Mädchen direkt in sein fliegendes Taxi fällt. Obwohl er die Sprache der jungen Frau namens Leeloo nicht versteht, rettet er sie vor den anrückenden Cops. Zu diesem Zeitpunkt kann Dallas noch nicht ahnen, daß es sich bei seinem Fahrgast um den Schlüssel zum berühmt-berüchtigten "fünften Element" handelt, der allein die Welt vor dem diabolischen Zorg und damit ihrem sicheren Untergang bewahren kann.

 
     
 
ZURÜCK IN DIE ZUKUNFT
Teil 1, USA, 1985
Produktionsfirma: 20th Amblin/Universal
Kinoverleih: 20th Amblin/Universal
Videoverleih: CIC Länge: 113 min FSK: ab 12; f
Erstaufführung: 3.10.1985/Dezember 1986 Video/29.12.1989 DFF 2

Vorstadtteenager Marty McFly hat es nicht leicht: Die Schule stinkt ihm, seine Rockband verliert einen Wettbewerb und er hat Angst als Loser wie sein Vater zu enden. Sein einziger Trost ist der exzentrische Wissenschaftler Doc Brown, der einen Sportwagen zu einer Zeitmaschine umgebaut hat. Ehe sich Marty versieht, rast er in die 50er Jahre zurück und stellt damit das komplette Zeitkontinuum seines Lebens auf den Kopf. Er trifft seine attraktive Mutter, die sich Hals über Kopf in ihn anstatt in den höchst tölpelhaft agierenden Vater verliebt. Um seine eigene Existenz zu retten, muss Marty nicht nur die Mutter mit dem Vater verkuppeln, sondern auch den penetranten Störversuchen von Daddys Erzrivalen Biff Tannen Einhalt gebieten, der ebenfalls ein Auge auf Mutter geworfen hat. Marty gelingt mit Hilfe von Doc Brown das Unmögliche: Die alte Zeit wird wieder hergestellt - zumindest fast. Als Marty in die Gegenwart zurückkehrt, ist alles besser, denn sein Vater hat durch ihn gelernt, sich gegen das Scheusal Biff durchzusetzen. Dadurch haben sich die Sonnenseiten des Lebens vertauscht.

     
ZURÜCK IN DIE ZUKUNFT
Teil 2, USA, 1989
Produktionsfirma: Amblin/Universal
Kinoverleih: Tobis
Videoverleih: UIP; Länge: 120 min FSK: ab 12; f
Erstaufführung: 21.12.1989/5.7.1991 Premiere

Kaum zurück aus der Vergangenheit muss Marty McFly Doc Brown in die Zukunft begleiten, um im Jahre 2015 zu verhindern, dass seine Familie ins Unglück stürzt. Die erfolgreiche Mission hat Folgen auf verschiedenen Ebenen der Zeit. Ein Sportalmanach mit allen Spielergebnissen bis zum Jahr 2000 wird Martys Erzfeind Biff zugespielt. Der Schurke wird daraufhin mit seinen Wettgewinnen zum Herrscher von Martys Heimatstadt. Er hat sogar Martys Mutter geheiratet. Die Zeitreisenden müssen erneut in das Jahr 1955 zurück, um alles wieder ins Lot zu bringen. Das gelingt - doch nicht ohne Folgen.

 
     
 
ZURÜCK IN DIE ZUKUNFT
Teil 3, USA, 1990
Regie: Robert Zemeckis
 

ca. 118 min., FSK: ab 12

Marty McFly macht sich auf in den Wilden Westen, um Doc Brown, den es am Ende des zweiten Teils in das 19. Jahrhundert verschlug, wieder in die Gegenwart zu befördern. Ein Grabstein hat ihm verraten, dass der Doc, der in einem Westerndorf als Schmied arbeitet, nur noch drei Tage zu leben hat. Nicht nur die defekte Zeitmaschine kompliziert die Heimreise, sondern auch Martys Zwist mit dem eiskalten Killer Mad Dog Tannen und Docs Romanze mit der Lehrerin Clara. Nach der Bewältigung aller Probleme entführen Doc und Marty einen Zug, der die Zeitmaschine auf die nötige Geschwindigkeit bringt. Marty gelingt der Sprung ins Jahr 1985, der Doc bleibt bei Clara.

     
MEN IN BLACK, Teil 1, USA, 1997
Produktionsfirma: 20th Amblin Entertainment/MacDonald/Parkes Prod.
Kinoverleih: 20th Columbia-TriStar
Videoverleih: Columbia-TriStar; Länge: 98 min FSK: ab 12; f
Erstaufführung: 11.9.1997/26.3.1998 Video/5.9.2000 DVD

Nur die Men in Black kennen das bestgehütete Geheimnis der Welt: auf der Erde wimmelt es von Aliens! Außerirdische der unterschiedlichsten Art haben sich - als Menschen getarnt - auf dem Planeten breitgemacht. Einige werden geduldet, andere aufgespürt, gejagt, vertrieben. Und diesen Job erledigen die beiden zähesten unter den Alienjägern, die Agenten Kay und Jay. Doch dann landet ein intergalaktisches Riesenmonster auf der Erde - sein Ziel: die totale Vernichtung der Welt. Trotz optimaler High-Tech-Bewaffnung haben die beiden Super-Agenten jetzt einen lebensgefährlichen Auftrag! Als sie die Fährte des außerirdischen Eindringlings aufgenommen haben, scheint es fast zu spät zu sein - eine globale Katastrophe bahnt sich an...

 
     
 
MEN IN BLACK 2 , USA, 2002
Regie: Barry Sonnenfeld
Darsteller: Will Smith, Tommy Lee Jones, Lara Flynn Boyle, Rip Torn
Originaltitel: Men in Black II
Länge: 84 Min.
Erstaufführung: 2002

Agent J (Will Smith) muss die Erde wieder vor einigem Abschaum bewahren, denn in Gestalt des verführerischen Dessous-Models Serleena (Lara Flynn Boyle) will ein Alien den Planeten unterjochen. Dabei benötigt J die Hilfe seines alten Partners Agent K (Tommy Lee Jones). Der wurde aber bei seiner "Entlassung" geblitzdingst, und so muß J seine Erinnerung erst mal etwas auffrischen bevor es auf die Jagd gehen kann.

     
MEN IN BLACK 3, USA, 2012
Regie: Barry Sonnenfeld
Darsteller: Will Smith, Tommy Lee Jones, Lara Flynn Boyle, Rip Torn
Originaltitel: Men in Black III
Länge: 106 Min.
Erstaufführung: 2012, $225 Mio. Budget

n "Men in Black 3" kehren die Agenten J und K zurück... und zwar gerade noch rechtzeitig. Denn in den 15 Jahren, die J bereits bei den Men in Black war, hat er zwar schon so einige unerklärliche Dinge gesehen, aber nichts, nicht einmal die Aliens, macht ihn regelmäßig so perplex wie sein ironischer und wortkarger Partner. Doch als K's Leben und das Schicksal des ganzen Planeten auf dem Spiel stehen, muss Agent J eine Zeitreise in die Vergangenheit unternehmen, um alles wieder einzurenken. Dabei findet J heraus, dass es im Universum Geheimnisse gibt, in die K ihn nie eingeweiht hat - Geheimnisse, die sich ihm offenbaren, als er sich mit dem jungen Agenten K zusammentut, um das Leben seines Partners, die Agentur und die Zukunft der ganzen Menschheit zu retten.

 
     
 
JUMANJI, USA, 1995
Produktionsfirma: Interscope/Teitler Film
Kinoverleih: Columbia TriStar
Videoverleih: Columbia TriStar; Länge: 108 min FSK: ab 12; f
Erstaufführung: 22.2.1996/7.11.1996 Video

Jumanji ist das geheimnisvolle, uralte Spiel, aus dem der unberechenbare Geist des Dschungels ausbricht, um die Welt zu beherrschen. Alle, die dieses Spiel je gespielt haben, kennen nur zu gut seine Gefahren. So auch Alan Parrish, der bereits als kleiner Junge in die gefährliche Welt von Jumanji entführt wurde. Jetzt, 26 Jahre später, werfen Sarah, Judy und Peter die Würfel - und können Alan befreien. Doch das ist erst der Anfang! Ob sie wollen oder nicht, Jumanji geht weiter: die vier müssen sich gegen wilde Horden von Löwen, Affen, Elefanten, Nashörnern, fleischfressenden Schlingpflanzen, Riesenspinnen, Monsunregen und Erdbeben wehren. Nur so können sie die Kräfte von Jumanji bezwingen. Bis zum nächsten Spiel.

     
CASTAWAY - VERSCHOLLEN, USA, 2000
Produktionsfirma: Twentieth Century Fox/DreamWorks/Image Movers/Playtone
Kinoverleih: UIP
Videoverleih: Universal; Länge: 144 min FSK: ab 12; f
Erstaufführung: 11.1.2001/19.7.2001 Video

Das Dreamteam Tom Hanks und Robert Zemeckis, die 1994 zusammen für einen Oscar- und Geldregen sorgten, tun sich wieder zusammen: Als gestresster Inspektor eines Transportunternehmens reist Chuck Noland (Tom Hanks) um die ganze Welt. Dann passiert das Unerwartete: Nach einem Unfall kann er sich als einziger Überlebender auf eine einsame Insel retten. Gefangen im Paradies, kämpft er vier Jahre lang ums Überleben. Um dann, zurück in der Zivilisation, eine für ihn fremd gewordene Welt vorzufinden.

 
     
 
STALKER, UdSSR, 1978/79
Entstehung: nach Motiven ihrer Erzählung "Piknik na obotschine"
Produktionsfirma: Mosfilm
Kinoverleih: Freunde der Deutschen Kinemathek
Länge: 163 min
Erstaufführung: 16.2.1981/1.5.1981 Kino DDR/23.10.1981 ARD

Unter der Führung des Stalkers, eines Pfadfinders und Ortskundigen, der am Rande einer verfallenen, wasserdurchzogenen und zerstörten Industrielandschaft lebt, begeben sich ein Wissenschaftler und ein Schriftsteller in diese mysteriöse "Zone". Auf dem gottverlassenen Terrain soll es angeblich einen Platz geben, an dem die geheimsten Wünsche der Menschen in Erfüllung gehen. Die unterschiedlichen Motive des Schriftstellers, des Wissenschaftlers und des Stalkers für die verbotene Reise werden erst an diesem geheimnisumwobenen Ort offenbart. Die Expedition wird zur Reise in die Innenwelt der Protagonisten und gibt einen Ausblick auf eine gescheiterte Zivilisation.

     
LANG LEBE NED DEVINE!
Grossbritannien/Irland/USA, 1998
Produktionsfirma: Tomboy Films/The Gruber Brothers/Mainstream/Bonaparte Films/The Isle of Main Film Commission/Overseas Filmgroup/Canal +
Kinoverleih: Helkon
Videoverleih: VMP Kinowelt Home; Länge: 91 min FSK: ab 6; f
Erstaufführung: 25.3.1999/20.9.1999 Video/23.9.1999 DVD

Beim Samstags-Lotto geht Jackie wieder einmal leer aus. Am nächsten Morgen entdeckt er, dass der Gewinner des Jackpots aus dem 52-Einwohner-Dörfchen Tullymore kommt. Zusammen mit seinem Freund Michael versucht er ihn ausfindig zu machen. Als sie feststellen, dass den alten Fischer Ned Devine vor lauter Freude über den hohen Gewinn der Schlag getroffen hat, beschließen sie, ihn wiederauferstehen zu lassen, bevor das Geld zurück in den Jackpot wandert.

 
     
 
LOLA RENNT, Deutschland, 1998
Produktionsfirma: X-Filme Creative Pool
Kinoverleih: Prokino
Videoverleih: VPS; Länge: 79 min FSK: ab 12; f
Erstaufführung: 20.8.1998/15.3.1999 Video/25.2.1999 DVD/15.9.1999 DVD DTS-Fsg.

Berlin. Jetzt. Lola und Manni sind Anfang zwanzig und ein Liebespaar. Manni hat sich in letzter Zeit in halbkriminelle Geschichten eingelassen und jobbt als Geldkurier für einen Autoschieber. Doch heute läuft alles schief: Er hat die Geldübergabe komplett vermasselt, weil er auf der Flucht vor Fahrscheinkontrolleuren die Plastiktüte mit dem Geld in der U-Bahn liegengelassen hat. 100.000 Mark! In 20 Minuten will sein Boss das Geld abholen. Manni ist verzweifelt. Er weiß nicht, was er tun soll und ruft Lola an. Lolas Hirn rast: 20 Minuten, um 100.000 Mark zu besorgen. Da kommt Lola die Idee und Lola Rennt!

     
FORREST GUMP, USA, 1993
Produktionsfirma: Paramount
Kinoverleih: UIP
Videoverleih: CIC; Länge: 142 min FSK: ab 12
Erstaufführung: 13.10.1994/31.8.1995 Video/8.9.1996 premiere

Ein amerikanischer Traum wird wahr: Forrest Gump wird vom Dorftrottel, der nur durch den liebevollen Einsatz seiner Mutter überhaupt auf eine normale Schule darf, zu einem Millionär und Helden der Nation. Ein schönes, modernes Märchen eines Antihelden der sich vom Strom treiben läßt und immer wieder auf die Füße fällt.

 
     
 
DER BEWEGTE MANN
Deutschland, 1994
Produktionsfirma: Neue Constantin/Olga Film
Kinoverleih: Neue Constantin
Videoverleih: VCL/Carolco Länge: 94 min FSK: ab 12; f
Erstaufführung: 1994/24.4.1995 Video/6.10.1996 Premiere/23.9.1998 DVD

Es geht um einen Mann namens Axel, der, nachdem seine Freundin Doro ihn beim Fremdgehen erwischt hat, notgedrungen bei einem flüchtigen Bekannten, der homosexuell ist, einzieht. Seine Freundin Doro merkt jedoch kurze Zeit später, daß sie ein Kind von Axel erwartet, und will ihn als Vater des Kindes zurück - und auch Axel liebt Doro eigentlich immer noch. Die Situation der Wohngemeinschaft mit einem Schwulen führt jedoch zu ungeahnten Verwicklungen und Missverständnissen, und es sieht nicht gut um eine Wiedervereinigung von Axel und Doro aus.

     
GANZ ODER GAR NICHT
Großbritannien, 1997
Produktionsfirma: Redwave Film
Kinoverleih: 20th Century Fox
Videoverleih: Fox Home; Länge: 91 min; FSK: ab 12; f
Erstaufführung: 30.10.1997/30.4.1998 Video/27.7.2000 DVD

Gaz und seinem besten Freund Dave geht es finanziell nicht so besonders rosig: Sie kommen aus Sheffield, einer ehemaligen Stadt der Montanindustrie, in der es jetzt von Arbeitslosen nur so wimmelt, da die Stahlwerke mittlerweile geschlossen sind und es in der Stadt kaum noch Arbeit gibt. Dennoch lassen sie sich die Tage nicht verderben, sind meist guter Dinge und verbringen ihre Zeit im Job-Club mit Karten spielen.

Erst ein einschneidendes Ereignis in das Leben von Gaz bringt sie ernsthaft dazu wieder Geld verdienen zu wollen: wegen Rückstände in den Unterhaltszahlungen an seine Ex-Frau verliert er nämlich seine Hälfte des Sorgerechtes an ihrem gemeinsamen Sohn Nathan. Was also tun? Da gerade die bekannte Strippertruppe Chippendales in der Stadt ist, die an einem Abend Einnahmen von einigen tausend Pfund haben, kommt Gaz auf die Idee, gemeinsam mit einigen anderen Arbeitslosen und Gerald, einem ehemaligen Chef, der mittlerweile auch auf der Straße steht aber ein guter Tänzer ist, ebenfalls die Hüllen für Geld fallen zu lassen.

Nach kurzer Zeit haben sie dann die Idealbesetzung für eine Stripvereinigung zusammen: Gaz, der wohl schon bei Windstärke 3 aufpassen muß daß er nicht weggeweht wird, Dave, der schätzungsweise 50 Pfund zu viel auf die Waage bringt, Gerald, der schon graue Schläfen hat; dazu kommen der rothaarige und recht bleiche Lomper, Guy, der absolut kein Gefühl für Rhythmus hat und zu guter letzt noch der ehemalige Breakdancer Horse, der mit den Jahren allerdings ein Leiden im Hüftbereich bekommen hat. Aber dennoch spricht sich der geplante Auftritt der heimischen Jungs recht schnell herum. Wenn sie es wirklich wagen, sich vor Pubikum auszuziehen, kann das ganze eigentlich nur ein Erfolg werden, zumindest finanziell.

 
     
 
BLUE VELVET, USA, 1985
Produktionsfirma: De Laurentiis Entertainment Group
Kinoverleih: Concorde
Videoverleih: VCL/Virgin; Länge: 120 V.115/114 min; FSK: ab 18; f gek. 16
Erstaufführung: 12.2.1987/31.8.1987 Video

Schmucke Vorgärten, wohlerzogene Schulkinder und Menschen, die liebevoll ihren Rasen pflegen: Das ist Lumberton, eine typisch amerikanische Kleinstadt. Doch hinter dem scheinbaren Idyll lauert ein finsterer Abgrund...

Am helllichten Tag macht Collegestudent Jeffrey Beaumont einen grausigen Fund: Auf einer Wiese liegt ein abgetrenntes menschliches Ohr. Durch seine Nachforschungen zusammen mit der hübschen Polizistentochter begegnet Jeffrey der verführerischen Nachtclubsängerin Dorothy und dem drogensüchtigen Sadist Frank. Bald ist Jeffrey in einer ihm bisher unbekannten, verstörenden Welt, in einem mörderischen Bann voller abgründiger Leidenschaft und Gewalt - bis es kein Zurück mehr gibt!

     
DER CLUB DER TOTEN DICHTER
USA, 1988
Produktionsfirma: Touchstone/Silverscreen Partners IV/Steven Haft Prod./Witt-Thomas Prod.
Kinoverleih: Warner Bros.
Videoverleih: EuroVideo; Länge: 128 min; FSK: ab 12; f
Erstaufführung: 11.1.2001/19.7.2001 Video

John Keating kommt als neuer Englischlehrer an die Welton Academy, ein Eliteinternat für Jungen, die sowohl für ihre konserativen Lehrmethoden als auch für die erfolgreichen Abschlüsse und die guten Zukunftsaussichten ihrer Schüler bekannt ist. Keating ermutigt seine Klasse zum freien Denken und zum dazu, den Mut für eigene Entscheidungen und Gedanken aufzubringen. Bei seinen Kollegen macht er sich mit dieser Idee, minderjährige Schüler zum eigenen Denken und Phantasie aufzurufen, keine Freunde. Insbesondere mit dem Lateinlehrer McAllister kommt es zu einigen Disputen; auch der Direktor Mr. Nolan ist eher ein Fan der althergebrachten Lehrmethoden.
Allerdings sehen die Schüler Keatings das ganze etwas anders: sie haben an der abwechslungsreichen Unterrichtsgestaltung ihres neuen Lehrers viel Spaß, und stoßen nach einiger Zeit auf den Begriff "Club Der Toten Dichter", in dem Keating einst Mitglied war, als er selbst in Welton die Schulbank drückte. Es handelte sich hierbei um eine geheime Zusammenkunft von Pennälern, die Lyrik geniessen wollten und sie nicht "wie amerikanische Charts bewerten".
Einigen Jungs sind von den Idealen Keatings und der Geheimistuerei des Clubs der Toten Dichter so angetan, daß sie ihn neu gründen und beschließen, ihr Leben von nun an in die eigenen Hände zu nehmen. Neil Perry beschließt - auch gegen den Willen seines Vaters, der ein despotisches Familienoberhaupt ist - neben seiner schulischen Ausildung auch noch Schauspieler zu werden. Knox Overstreet macht sich an Chris Noel ran, obwohl die mit Chet Danburry liiert ist, dem Sohn einer anderen Welton Familie. Leider wissen die neuen Freidenker ihr neue Lebensweisheit noch nicht so ganz an die Realität anzupassen, und so kommt es zu tragischen Zwischenfällen.

 
     
 
PARIS, TEXAS
BR Deutschland/Frankreich/Grossbritannien, 1984
Entstehung: nach einer Story von L.M. Kit Carson
Produktionsfirma: Road Movies/Argos/WDR/Channel 4/Pro-ject
Kinoverleih: Tobis
Länge: 145 min, FSK: ab 6; f
Erstaufführung: 24.10.1984

Vier Jahre nach seinem Verschwinden taucht der tot geglaubte Travis in einer Steinwüste nahe der mexikanischen Grenze auf. Ein Arzt benachrichtigt seinen Bruder Walt, der den erinnerungslosen Mann in seinem noblen Haus in L.A. aufnimmt. Bei Walt trifft Travis auch auf seinen siebenjährigen Sohn Hunter, der seit der Trennung seiner Eltern bei seinem Onkel lebt. Zögerlich kehren Travis' Erinnerungen zurück und auch sein zurückhaltender Sohn fasst langsam Vertrauen. Gemeinsam mit Hunter begibt sich Travis auf die Suche nach seiner verschollenen Frau Jane: Der Beginn einer abenteuerlichen Odyssee durch den kargen Südwesten Amerikas.

     
BETTY BLUE - 37,2 GRAD AM MORGEN
Frankreich, 1985
Produktionsfirma: Constellation/Cargo
Kinoverleih: 20th Century Fox
Videoverleih: CBS/Fox; Länge: 121 min, FSK: ab 18; f
Erstaufführung: 18.9.1986/März 1987 Video

Eine ungewöhnliche Liebesgeschichte zwischen Mann und Frau: die gerade einmal erwachsene Berry und der zehn Jahre ältere Zorg verlieben sich ineinander und finden trotz ihrer verschiedenen Lebesideale auch zueinander.

 
     
 
DER ELEFANTENMENSCH
Grossbritannien, 1980
Regie: David Lynch
Produktionsfirma: Brooksfilms
Kinoverleih: Neue Constantin
Videoverleih: Kinowelt Home; Länge: 123 min; FSK: ab 12; f
Erstaufführung: 13.2.1981/16.9.1999 Video

Seit seiner Kindheit ist John Merrick furchtbar entstellt. Als "Elefantenmensch" wird er auf Jahrmärkten vorgeführt und von seinem sadistischen "Besitzer" gequält. Bis ihn schließlich der Arzt Frederick Treves entdeckt und ihm Hilfe anbietet. John Merrick soll endlich wie ein Mensch leben.

     
LEOLO, Kanada/Frankreich, 1991
Produktionsfirma: Les Productions du Verseau/Flach Film/Le Studio Canal+/National Film Board of Canada
Kinoverleih: prokino
Videoverleih: VCL/Carolco; Länge: 107 min; FSK: ab 16
Erstaufführung: 28.1.1993/26.7.1993 Video

Der junge Leo ist hin und hergerissen zwischen zwei Welten: dem armseligen Mietshaus in Montreal, das er mit seiner kaputten - tendenziell geisteskranken - Familie bewohnt und der imaginären Welt, in die er sich hineinträumt. Dort ist er Léolo Lozone, der Sohn eines sizilianischen Bauern, dessen Samen in einer Tomatenkiste nach Kanada kam, in welche die fette Madame Lozeau, Leos Mutter, plumpste. Léolos Motto heißt: „Ich träume, also bin ich nicht verrückt.“ Dass der Wahnsinn in der Familie liegt, lässt sich jedoch nicht bestreiten: Neben dem skurrilen Vater, der seinen Kindern Abführmittel verabreicht, gibt es da noch den muskelbepackten aber feigen Bruder, die zurückgebliebenen Schwestern und den lüsternen Großvater. Auch Leolo muss einsehen, dass er dem Familienwahnsinn nicht entkommen kann.

 
     
 
CINEMA PARADISO, Italien/Frankreich, 1989
Produktionsfirma: Cristaldi/RAI-Tre/Forum Pictures/Les Films Ariane/TF 1
Kinoverleih: Concorde
Videoverleih: Vestron/Concorde; Länge: 123 min; FSK: ab 12; f
Erstaufführung: 7.12.1989/27.6.1990 Video/29.11.1992 ARD

Der kleine Salvatore liebt keinen Ort mehr, als das Kino in seinem Dorf. Der Filmvorführer Alfredo ist sein bester Freund. Doch mit der Jugend kommt die Liebe zur schönen Elena. Da sie unerwidert bleibt, geht "Toto" nach Rom, wo er ein großer Regisseur wird. Er kehrt erst zurück, als Alfredo stirbt.

     
DIE FABELHAFTE WELT DER AMÉLIE
Frankreich/Deutschland, 2001
Regie: Jean-Pierre Jeunet
Darsteller: Audrey Tautou, Mathieu Kassovitz, Rufus, Lorella Cravotta
Originaltitel: Le fabuleux destin d’Amélie Poulain
Länge: 117 min
Erstaufführung: 2001

Seit ihr Vater bei der kleinen Amélie Poulain fälschlicherweise einen Herzfehler festgestellt hat, hatte sie so gut wie keinen Kontakt zur Außenwelt. Unterrichtet wurde sie von ihrer Mutter, die aber sie und ihren Vater viel zu früh verlassen mußte. Ihr einziger Freund war ein Goldfisch mit dem Namen Pottwal, die Stimmung im Hause der Poulains brachte aber sogar ihn zu Selbstmordversuchen, so daß irgendwann der einzige Ausweg sein Leben zu retten darin bestand, ihn in einem Fluß auszusetzen.

Auch heute lebt Amélie noch recht abgeschieden. Sie hat zwar einen Job als Kellnerin in einem kleinen pariser Café, die Menschen, denen sie dort begegnet, sind aber auch fast alles, was sie an sozialen Kontakten vorzuweisen hat. Freunde hatte sie noch nie, ganz zu schweigen von Männerbekanntschaften, und daran hat sich auch bis heute nichts geändert.

Ein tiefer Einschnitt in ihr Leben kommt an dem Tag, an dem Lady Diana stirbt: geschockt von der Meldung ihres Todes in den Nachrichten läßt Amélie den Deckel einer Parfumflasche fallen, der wiederum löst eine Kachel in ihrem Badezimmer. Hinter dieser Kachel findet sie eine alte Blechdose, die wenn man den Inhalt richtig interpretiert, vor vielen Jahren einem kleinen Jungen gehört haben muß. Amélie faßt einen Entschluß: sie will den Besitzer dieser Dose finden und ihm seine Kindheitserinnerungen zurückgeben. Sollte dieser Fremde irgendeine emotionale Reaktion auf ihr Geschenk zeigen, wird sie sich auch in Zukunft in das Leben ihrer Mitmenschen einmischen; Möglichkeiten und Gründe dafür gibt es in ihrer Umwelt mehr als genug.

 
     
 
DIVA, Frankreich, 1981
Regie: Jean-Jacques Beineix
Darsteller: Wilhelmenia Fernandez, Frédéric Andréi, Richard Bohringer, Thuy An Luu
Originaltitel: Diva
Länge: 117 Min.
Erstaufführung: 1981

Der junge Postbote Jules ist ein großer Verehrer der weltberühmten Opernsängerin Cynthia Hawkins. Als es ihm gelingt, einen illegalen Mitschnitt eines ihrer Konzerte zu bekommen, ist er überglücklich - denn die Diva will ihre Opernauftritte nicht aufnehmen und auf Platte veröffentlichen lassen. Jules' Tonbandaufnahme wird jedoch verwechselt mit dem Band eines ehemaligen Callgirls, auf dem Informationen über die Machenschaften einer Gangsterbande zu finden sind. Als die Gangster dieses Band zurück haben wollen, gerät Jules in tödliche Gefahr.

     
DIE TRUMAN SHOW, USA, 1998
Regie: Peter Weir
Darsteller: Jim Carrey, Ed Harris, Laura Linney, Noah Emmerich, u.a...
Originaltitel: The Truman Show
Länge: 99 min
Erstaufführung: 1998

Truman Burbank ist ein ganz normaler Mann mit einer ganz normalen Familie mit einem ganz normalen Job. Zumindest ist das die Welt aus seiner Sicht. Für die restliche Menschheit ist sein Leben die größte und erfolgreichste Seifenoper aller Zeiten, die seit seiner Geburt vor fast 11.000 Tagen rund um die Uhr jeden Tag ausgestrahlt und von etwa 5000 Kameras aufgezeichnet wird.

 
     
 
PROJEKT BRAINSTORM, USA, 1983
Regie: Douglas Trumbull
Darsteller: Louise Fletcher, Christopher Walken, u.a...
Originaltitel: Project Brainstorm
Länge: 125 Min.
Erstaufführung: 1983

Die beiden Forscher Lillian Reynolds (Louise Fletcher) und Michael Brace (Christopher Walken) haben ein System entwickelt, mit dem sich die Gedanken und Gefühle eines Menschen aufzeichnen und sogar wieder abspielen lassen. Die Erfindung gerät schnell in die falschen Hände, und spätestens als mit dem Gerät der Tod eines Forschers mitgeschnitten wird, erkennt Dr. Brace, dass das "Projekt Brainstorm" lebensgefährlich ist...

     
CHOCOLAT, USA, 2000
Regie: Lasse Hallström
Darsteller: Juliette Binoche, Brad Pitt, Alfred Molina, Carrie-Anne Moss
Originaltitel: Chocolat
Länge: 121 min
Erstaufführung: 2000

Ein verschlafenes Städtchen in Frankreich im Jahr 1959. Der ewig gleiche Alltag wird nur durch den unerwarteten Einzug der geheimnisvoll schönen, jungen Vianne und ihrer Tochter unterbrochen. Vianne eröffnet eine Chocolaterie - und das auch noch mitten in der Fastenzeit. Ein wahrlich sinnliches Vergnügen beginnt: Trotz anfänglicher Skepsis können sich die Dorfbewohner der verführerischen Wirkung der süßen Köstlichkeiten nicht entziehen. Diese Wirkung reizt vor allem den selbsternannten Sittenwächter der Stadt, Bürgermeister Comte de Reynaud, der seinen Einfluss durch Vianne geschwächt sieht. Er beginnt, gegen sie zu intrigieren. Doch am Ende zählt nur Eines: die pure Lust am Leben!

 
     
 
DAS LEBEN IST SCHÖN, Italien, 1997
Regie: Roberto Benigni
Darsteller: Roberto Benigni, Nicoletta Braschi, Giustino Durano, Sergio Bini Bustric, u.v.a...
Originaltitel: La Vita è bella
Länge: 121 Min.
Erstaufführung: 1997

In den dreißer Jahren verliebt sich Guido in die Lehrerin Dora. Sie ist zwar schon mit jemand anderem liiert, doch Guido kämpft um sie. Fünf Jahre später - der Krieg ist gerade ausgebrochen - sind die beiden verheiratet und haben einen gemeinsamen Sohn. Doch der jüdische Guido wird zusammen mit seinem kleinen Sohn Giosue in ein Konzentrationslager gesteckt.

     
DER ENGLISCHE PATIENT , USA, 1996
Regie: Anthony Minghella
Darsteller: Ralph Fiennes, Juliette Binoche, Willem Dafoe, Kristin Scott Thomas, uva...
Originaltitel:

The english patient

Länge: 155 min
Erstaufführung: 1996

Italien während des Zweiten Weltkriegs: In einem verlassenen Kloster pflegt die Schwester Hana den ungarischen Grafen Almásy, der mit seinem Flugzeug von den Nazis abgeschossen wurde und bis zur Unkenntlichkeit verbrannt ist. Ganz allmählich beginnt sich Almásy an seine tragische Romanze mit der verheirateten Katharine zu erinnern.

 
     
 
PLEASANTVILLE, USA, 1999
Regie: Gary Ross
Darsteller: Tobey Maguire, Jeff Daniels, William H. Macy
Originaltitel: Pleasantville
Länge: 119 Min.
Erstaufführung: 1999

Schlechte Aussichten in den 90ern: AIDS, Ozonloch und kaum Aussichten auf einen Job für College-Abgänger. Wie viel schöner war es doch da in den 50er Jahren, als alles friedlich war, und man diese Probleme noch nicht kannte. Von dieser Zeit träumt David, er ist großer Fan der Fernsehserie "Pleasantville" - und plötzlich sind er und seine Schwester Jennifer in dieser Muster-Kleinstadt aus der Fernsehserie.

     
AM ACHTEN TAG , Belgien/Frankreich, 1996
Regie: Jaco van Dormael
Darsteller: Pascal Duquenne, Daniel Auteuil, Miou-Miou
Originaltitel:

Le huitième jour

Länge: 118 min
Erstaufführung: 1996

Übermüdet, vom Job genervt, und gerade von seiner Frau verlassen, rast Harry gedankenversunken mit seinem BMW bei strömenden Regen durch die Nacht. Nur eine Sekunde schließt er die Augen, nimmt die Hände vom Lenkrad. Da knallt es, und der Wagen schleudert fast in den Graben. Geschockt stellt Harry fest, daß er einen Hund überfahren hat. Dann der nächste Schreck: aus der Dunkelheit kommt ein großer schlitzäugiger junger Mann auf ihn zu. Es ist Georges, der unter dem Down-Syndrom leidet und gerade aus dem Behindertenheim getürmt ist, um seine Mutter zu besuchen. Von Schuldgefühlen geplagt, bietet Harry Georges an, ihn nach Hause zu fahren. Eine Fahrt, die sehr viel länger als geplant werden soll. Gleichzeitig der Anfang einer wunderbaren Freundschaft zweier Männer, erfüllt mit der Hoffnung Liebe, Verständnis und einen Platz zu finden, an dem sich beide endlich zu Hause fühlen.

 
     
 
OUT OF ROSENHEIM, Deutschland, 1987
Regie: Percy Adlon
Darsteller: Marianne Sägebrecht, CCH Pounder, Christine Kaufmann, Jack Palance
Originaltitel: Out of Rosenheim
Länge: 104 Min.
Erstaufführung: 1987

So hatte Jasmin Münchgstettner sich ihre Amerika-Reise nicht vorgestellt: Nach einem heftigen Streit mit ihrem Mann hat der sie kurzerhand ausgesetzt. Verloren steht sie nun in ihrem Lodenkostüm inmitten der Mohave Wüste. Einen beachtlichen Fußmarsch später stößt sie in der Einöde auf einen Schnellimbiss von märchenhaft chaotischem Zuschnitt. Hier herrscht Brenda, eine ewig zeternde Farbige, die unter Dauerstress steht. Sie begegnet der seltsamen Fremden zunächst mit unverhohlenem Misstrauen. Doch dann beginnt diese mit bayerischer Gründlichkeit, den heruntergekommenen Laden auf Vordermann zu bringen. Und erobert sich schnell die Herzen der Anwohner und Fernfahrer. Eines Tages aber entdeckt der Sheriff, dass Jasmins Besuchervisum abgelaufen ist. Die "Abschiebung" nach Bayern scheint unausweichlich...

     
FIGHT CLUB, USA, 1999
Regie: David Fincher
Darsteller: Edward Norton, Brad Pitt, Helena Bonham Carter, Meat Loaf, uva...
Originaltitel: Fight Club
Länge: 134 min
Erstaufführung: 1999

Sie sind die Zweitgeborenen der Geschichte: Männer ohne Zweck, ohne Ziel. Sie haben keinen großen Krieg, keine große Depression. Ihr großer Krieg ist ein spiritueller, ihre große Depression ist ihr Leben. Und sie sind kurz, ganz kurz davor, auszurasten. Im "Fight Club" finden sie den ultimativen Kick und prügeln sich mit nackten Fäusten die Langeweile und Sinnlosigkeit aus dem Leben. Und ihr Anführer, der charismatische Tyler Durden, ist besessen davon, Rache an der modernen Zivilisation zu nehmen.

 
     
 
GATTACA, USA, 1997
Regie: Douglas Trumbull
Darsteller: Ethan Hawke, Uma Thurman, Jude Law, Gore Vidal, uva...
Originaltitel: Gattaca
Länge: 101 Min.
Erstaufführung: 1997

In der Zukunft hängt die Rolle, die ein Mensch in seinem Leben spielt von seinen Genen ab. Schon bei der Geburt wird festgelegt, ob jemand Wissenschaftler oder Straßenkehrer wird. Ethan Hawk träumt in dieser Welt davon, zu den Sternen zu fliegen, aber er ist "genetisch nicht qualifiziert".

     
THE SIXTH SENSE, USA, 1999
Regie: M. Night Shyamalan
Darsteller: Bruce Willis, Toni Collette, Haley Joel Osment, Olivia Williams,uva...
Originaltitel: The Sixth Sense
Länge: 103 min
Erstaufführung: 1999

Dr. Crowe, ein preisgekrönter Kinderpsychologe, ist seit dem Selbstmord eines seiner Patienten ziemlich desillusioniert. Als er den neunjährigen Außenseiter Cole Sear behandelt, steigert er sich in den schwierigen Fall hinein und hofft sein damaliges Versagen wieder gut machen zu können. Doch Cole ist nicht psychisch krank, er hat eine besondere Gabe: Er sieht tote Menschen.

 
     
 
TATI'S SCHÜTZENFEST
Frankreich, 1948
Regie: Jacques Tati
Darsteller: Jacques Tati
Originaltitel: Jour de fête
Länge: ca. 79 min.
Erstaufführung: 1948

"Tatis Schützenfest" ist die Geschichte des Postboten Francois, gespielt von Jacques Tati in seinem kleinen Dörfchen, der seine Arbeit so gut machen will, wie es eben geht. Dabei verursacht er allerdings nichts anderes als reines Chaos.

     
AMERICAN BEAUTY, USA, 1999
Regie: Sam Mendes
Darsteller: Kevin Spacey, Annette Bening, Thora Birch, Wes Bentley, uva...
Originaltitel:

American Beauty

Länge: 117 min
Erstaufführung: 1999

Lester und Carolyn Burnham sind das perfekte Ehepaar, leben in einem perfekten Haus, in einer perfekten Nachbarschaft, doch tief drinnen, fällt Lester immer weiter in Depressionen. Als er sich auch noch in eine Freundin seiner Tochter verguckt, schnappt er völlig über.

 
     
 
KEINE HALBEN SACHEN , USA, 2000
Regie: Jonathan Lynn
Darsteller: Bruce Willis, Matthew Perry, Kevin Pollak, Rosanna Arquette
Originaltitel: The Whole Nine Yards
Länge: 95 Min.
Erstaufführung: 2000
   
Außerdem: Keine Halben Sachen 2 - Jetzt erst recht (2004)

Das Leben kann manchmal schon gemein sein! Der Zahnarzt Nicholas Oseransky hat ja eigentlich schon genug unter seiner Ehefrau und seiner Schwiegermutter zu leiden, aber jetzt zieht auch noch ein neuer Nachbar ein, den er schnell als den Killer Jimmy Tudeski identifiziert. Mal sehen, wie er mit dieser Situation fertig wird.

     
BESSER GEHT'S NICHT, USA, 1997
Regie: James L. Brooks
Darsteller: Jack Nicholson, Helen Hunt, Greg Kinnear, Cuba Gooding Jr., uva...
Originaltitel:

As Good As It Gets

Länge: 133 min
Erstaufführung: 1997

Melvin Udall ist mit Abstand der unangenehmste Zeitgenosse, den man sich vorstellen kann. Sein zweiter Beruf ist der eines Buchautors, viel mehr Zeit widmet er hingegen seiner eigentlichen Berufung: der eines perfekten Zynikers. Schon vor dem Bundesstart ist der Film für seine kurzweilige Unterhaltung belohnt worden: er wurde in sechs Kategorien für einen Golden Globe nominiert und gewann diese Auszeichnung gleich drei Mal.

 
     
 

CATCH 22 - Der böse Trick, USA 1970

Regie: Mike Nichols
Länge: 115 Min.
Erstaufführung: 1970

Gegen Ende des Zweiten Weltkrieges haben die Amerikaner ihre Bomber auf Sizilien - in sicherer Entfernung von den Kampfhandlungen - stationiert. Von hier aus starten täglich Flugzeuge zu Bombenangriffen in Norditalien. Captain Yossarian hat genug von den - seiner Ansicht nach - sinnlosen Angriffen, die zum Teil auch auf kleine Dörfer gehen. Bei diesen Angriffen zeiht er es vor, seine Bomben ins Meer statt ins Zielgebiet zu werfen. Doch irgendwann hat er endgültig die Nase voll und will sich von Doc Daneeka dienstuntauglich schreiben lassen. Das Dumme ist nur, dazu müsste er verrückt sein, und wer sich weigert gefährliche Angriffe durch gegnerisches Sperrfeuer zu fliegen, kann nach Vorschrift "Catch-22" nicht verrückt sein!

     

Die Blechtrommel
Deutschland, Frankreich, Polen, Jugoslawien 1979

Regie: Volker Schlöndorff
Länge: ca. 142 min.
Erstaufführung: 1979
FSK: ab 16

Mit drei Jahren beschließt Oskar Matzerath nicht mehr zu wachsen. Niemals will er Teil der scheinheiligen Erwachsenenwelt sein. Mit schriller Stimme und seiner Blechtrommel protestiert der kleinwüchsige Störenfried fortan gegen die muffige Weimarer Republik und den aufkommenden Nationalsozialismus. Erst nach Kriegsende legt Oskar seine Skepsis gegenüber der Welt ab.

 
     
 

The Green Mile, USA 1999

Regie: Frank Darabont
Länge: ca. 188 min.
Erstaufführung: 1999
FSK: ab 12, $60 Mio. Budget

Das Staatsgefängnis Cold Mountain im US-Staat Georgia, Anfang der 30er Jahre: Seit vielen Jahren leitet der umsichtige Oberaufseher Paul Edgecomb den berüchtigten Block E - den Todestrakt. Doch als ihm der hünenhafte schwarze Häftling John Coffey überstellt wird, beschleichen Edgecomb zum ersten Mal Zweifel an seinem Job: Denn den verängstigten Riesen umweht eine geheimnisvolle Aura, der sich schon bald im Block E keiner mehr entziehen kann.

     

TAMPOPO, Japan 1985

Regie: Juzo Itami
Länge: ca. 114 min.
FSK: ab 16

Ein Zufall führt die zwei Trucker Goro und Gun in die kleine Imbiss-Bude der jungen Witwe Tampopo. Die Geschäfte dort laufen nicht allzu gut und die beiden beschließen, Tampopo dabei zu helfen, aus dem Laden ein Vorbild in der Kunst der Nudelsuppe zu machen. Die im Film zelebrierte Anleitung zur Herstellung der perfekten Nudelsuppe wird zu einer Frage über das Leben schlechthin. Gangster, nach Feierabend randalierende Angestellte, Lkw-Fahrer, die sich als Cowboys der Moderne verstehen - alle werden in verschiedenen Episoden in dem Mikrokosmos des kleinen Lokals zusammengeführt.

 
     
 

Good Will Hunting, USA 1997

Regie: Gus van Sant
Länge: ca. 126 min.
FSK: ab 12, $10 Mio. Budget

Zum Semesterbeginn stellt ein Mathematikprofessor einer Eliteuniversität seinen Studenten eine Aufgabe, die eigentlich niemand lösen kann, wenn er nicht die Fähigkeiten eines Nobelpreisträgers hat. Er erwartet nicht, daß einer seiner Schüler diese Aufgabe bis zum Semesterende lösen kann, aber schon am nächsten Tag steht die Lösung an der Tafel, gelöst von einem Mitglied der Uni-Putzkolonne, der ein Genie ist, es aber nicht sein will, weil er lieber mit seinen Freunden in Pubs und zu Baseballspielen geht.

     

Der letzte Kaiser
Frankreich, Großbritannien, Italien, Hong Kong 1987

Regie: Bernardo Bertolucci
Länge: ca. 160 min.
FSK: ab 12

Der dreijährige Pu Yi wird 1908 auf Befehl der Witwe des Kaisers in die Verbotene Stadt gebracht. Das Kind wird zum Kaiser gekrönt und wächst von der Außenwelt abgeschirmt in einem goldenen Käfig auf. 1500 Diener stehen ihm stets zur Verfügung. Sie verfolgen jeden seiner Schritte und werden für Untaten an seiner Stelle bestraft. Außerhalb der verbotenen Stadt entmachtet die Revolution den Kaiser, aber innerhalb der Palastmauern bleibt alles beim Alten. Mit 18 Jahren betritt Pu Yi zum ersten Mal die Außenwelt. Als Soldaten in die Verbotene Stadt eindringen, flüchtet er in die japanische Botschaft.

 
     
 

Wer früher stirbt ist länger tot
Deutschland 2006

Regie: Marcus H. Rosenmüller
Länge: ca. 105 min.
FSK: ab 6

Im oberbayerischen Germringen lebt der "Kandlerwirt" seit dem Tod seiner Frau allein mit seinen beiden Söhnen Sebastian und Franz. Eines Tages erfährt der 11-jährige Sebastian zufällig, dass seine Mutter nicht, wie immer behauptet, bei einem Unfall, sondern bei seiner Geburt gestorben ist, und entwickelt heftige Schuldgefühle. Er fürchtet, nach seinem Ableben im Fegefeuer büßen zu müssen, wenn er nicht schleunigst was dagegen unternimmt. Sebastian setzt alles daran, sich von seinen Sünden reinzuwaschen. Die wichtigste Wiedergutmachung scheint ihm zu sein, eine neue Frau für seinen Vater zu finden. Aber wie?

     

Man from earth, USA 2007

Regie: Richard Schenkman
Länge: ca. 90 min.
FSK: ab 16

Was würde man eine Person fragen, die man seit Jahren kennt und befreundet ist, die behauptet nicht zu altern und seit 14000 Jahren auf der Erde lebt? Die seit Jahrtausenden immer weiter zieht, wenn der Zeitpunkt gekommen ist. Was muss eine solche Person alles wissen? Welche Dinge und Katastrophen hat sie miterlebt? Gibt es mehrere von ihnen? Kann sie sich verlieben?

 
     
 

Gregoire Moulin gegen den Rest der Welt
Frankreich 2001

Originaltitel: Grégoire Moulin contre l'humanité
Regie: Artus de Penguern
Länge: ca. 87 min.
FSK: ab 16

Gregoire Moulin, notorischer Pechvogel und fürchterlich schüchtern, beobachtet seit Tagen die bezaubernde Helene aus der Ballettschule gegenüber, aber sie einfach anzusprechen wird er nie wagen. Liebeskrank folgt er ihr unbemerkt in ein Restaurant und stiehlt ihre Brieftasche. Natürlich nur, um Helene wenig später als "ehrlicher Finder" anzurufen und ein Rendezvous zu erschleichen. Von nun an geht alles schief. In seiner Aufregung vergißt Gregoire die Brieftasche und seine Schlüssel um Büro. Für jeden anderen wäre es einfach, zu einem Kollegen zu fahren, sich die Büroschlüssel zu leihen und - höchstens etwas verspätet - zu seiner Verabredung zu kommen. Nicht aber für Gregoire. Er gerät nicht nur mit eine Horde grölender Fußballfans, einem neurotischen Taxifahrer und ein paar übereifrigen Polizisten aneinander, sondern auch mit einem sexbesessenen Pärchen, das ihn gründlich mißversteht. Derweil wartet Helene geduldig in einem Cafe auf einen Mann, den sie nicht kennt - und der soeben ihr gesamtes Leben auf den Kopf stellt.

     

Phase IV, USA 1974

Regie: Saul Bass
Länge: ca. 84 min.
FSK: ab 12

Durch Mutation entstandene super-intelligente Ameisen werden zur Bedrohung für die Menschheit und schicken sich an, mit äußerster Aggressivität und Kriegslist die Herrschaft über die Erde zu übernehmen.

 
     
 

Seven pounds - sieben Leben, USA 2008

Regie: Gabriele Muccino
Länge: ca. 123 min.
FSK: ab 12

Will Smith spielt in "Sieben Leben" die Rolle des von Selbstzweifeln geplagten Ben Thomas, den ein schicksalhaftes Geheimnis umgibt. Er bricht auf zu einer außergewöhnlichen Reise, auf der Suche nach Wiedergutmachung - an deren Ende sich sein Leben und das von sieben Fremden für immer verändern wird.

     
King of Kalifornia, USA 2007
Regie: Michael Cahill
Länge: ca. 93 min.
FSK: ab 12

Miranda hat es nicht einfach. Die Mutter der 17-Jährigen ist längst abgehauen; ihr Vater Charlie hat gerade zwei Jahre in der Klapsmühle verbracht. Um sich über Wasser halten zu können, hat Miranda die Schule geschmissen und einen Job bei McDonald's angenommen. Jetzt ist Charlie wieder da. Und er ist wunderlicher und verrückter denn je, und auch völlig mittellos. Noch dazu ist er besessen von der fixen Idee, den verborgenen Schatz eines spanischen Eroberers des 17. Jahrhunderts zu heben: Charlie wird nicht müde, in ganz Südkalifornien danach zu suchen - und fündig zu werden. Der Haken an der Sache: Da, wo der Schatz vergraben liegen soll, steht jetzt ein riesiger Supermarkt. Ausgerechnet Miranda soll Charlie helfen, doch noch an die spanischen Golddublonen zu kommen.

 
     
 
Der seltsame Fall des Benjamin Button
USA 2008
Regie: David Fincher
Länge: ca. 166min.
FSK: ab 12
Budget: $150 Mio.

"Ich bin unter außergewöhnlichen Umständen geboren."
So beginnt "Der seltsame Fall des Benjamin Button", die Filmfassung einer Kurzgeschichte von F. Scott Fitzgerald aus den 1920er-Jahren: Ein Mann kommt als über 80-jähriger Greis auf die Welt und wird immer jünger - ein Mann wie du und ich: Auch er kann die Zeit nicht anhalten. In New Orleans werden wir Zeugen seiner Lebensgeschichte, vom Ende des Ersten Weltkriegs 1918 bis ins 21. Jahrhundert - einer Lebensgeschichte, wie sie ungewöhnlicher gar nicht sein könnte: das grandiose Schicksalspanorama eines wahrlich bemerkenswerten Mannes und der Menschen, denen er auf seinem Lebensweg begegnet: Er findet die Liebe und verliert sie wieder, er freut sich des Lebens und trauert um die Toten - vor allem aber lernt er, was wirklich von zeitloser Bedeutung ist.

     
Kirschblüten Hanami, Deutschland 2008
Regie: Doris Dörrie
Länge: ca. 127 min.
FSK: ab 12

Nur Trudi weiß, dass ihr Mann Rudi Krebs im Endstadium hat. Und es liegt an ihr, ob sie es ihm mitteilen will oder nicht. Der Arzt schlägt eine letzte gemeinsame Unternehmung vor, etwas, was die beiden sich vielleicht schon länger vorgenommen, aber nie getan haben. Trudi beschließt, die schwere Erkrankung geheim zu halten und den Rat zu befolgen. Sie überredet Rudi, mit ihr die Kinder und Enkelkinder in Berlin zu besuchen. Doch dort angekommen, müssen die beiden feststellen, dass ihre Kinder mit ihrem eigenen Leben viel zu beschäftigt sind, um sich um die Eltern zu kümmern.

Die beiden beschließen daraufhin, in ein Hotel an die Ostsee zu fahren. Dort stirbt plötzlich Trudi - Rudi ist völlig aus der Bahn geworfen und weiß nicht, wie es weitergehen soll. Als er dann auch noch von der Freundin seiner Tochter erfährt, dass Trudi das Leben, das sie leben wollte, offenbar aus Liebe zu ihm geopfert hat, sieht er seine verstorbene Frau mit neuen Augen. Er beginnt, ihr verpasstes Leben wieder gut zu machen.

 
     
     
 
Avatar, USA 2009
Regie: James Cameron
Länge: ca. 161 min.
FSK: ab 12
Budget: $230 Mio.

In dem epischen Fantasy-Abenteuer "Avatar - Aufbruch nach Pandora" nimmt uns Star-Regisseur James Cameron mit in eine faszinierende neue Welt jenseits der Grenzen unserer Vorstellungskraft.

Gemeinsam mit Jake Sully taucht der Zuschauer in eine fesselnde Story ein und geht auf eine Reise voller Gefahren und Entdeckungen. Vor Jahren wurde Jake Sully schwer verwundet und ist seitdem von der Hüfte abwärts gelähmt. Als ihm für ein Projekt das Angebot unterbreitet wird, zum weit entfernten Pandora zu reisen, willigt er schnell ein, um seinem für ihn sinnlos gewordenen Leben zu entkommen. Denn dort erwarten ihn unvorstellbar schöne und farbenreiche Landschaften aus üppigen Regenwäldern mit fantastischen Pflanzen und Tieren - manche wunderschön, andere furchterregend. Doch Pandora ist nicht unbewohnt: Die Na'vis sind die Ureinwohner des Planeten und leben im Einklang mit der Natur, die sie umgibt.

Pandora ist reich an dem für den Menschen sehr wertvollen Rohstoff Unobtainium. Da der Mensch in der Atmosphäre Pandoras nicht existieren kann, wurde ein wissenschaftliches Projekt initiiert, bei dem genetisch manipulierte Hybride aus menschlicher und Na'vi DNA erschaffen wurden: die so genannten Avatare. Ein Avatar wird von einem Menschen mental gesteuert, indem das menschliche Gehirn und die Gefühlsrezeptoren über eine spezielle Technologie mit dem Avatar-Körper verbunden sind. Leiterin des Projekts ist die Wissenschaftlerin Dr. Grace Augustine, die Jake zunächst skeptisch gegenüber tritt.

Während Jakes Erkundigungen auf Pandora trifft er die junge und schöne Na'vi Frau Neytiri, die ihn sofort fasziniert. Durch sie lernt er nach und nach das Leben und die Kultur der Na'vis kennen. Doch je mehr Zeit Jake mit den Na'vis verbringt, desto mehr gerät er in einen Konflikt, mit sich selbst und mit seiner Außenwelt. Er muss sich entscheiden, auf wessen Seite er steht - in einem Kampf, der über das Schicksal einer ganzen Welt entscheidet.

     
Das Beste kommt zum Schluß, USA 2007
Original: The bucket list
Regie: Rob Reiner
Länge: ca. 97 min.
FSK: ohne
Budget: $45 Mio.

Zwischen dem Großunternehmer und Milliardär Edward Cole und dem Mechaniker Carter Chambers liegen Welten. Am Scheideweg ihres Lebens teilen sie sich jedoch zufällig dasselbe Zimmer im Krankenhaus und entdecken dabei, dass sie zwei Dinge gemeinsam haben. Sie wünschen sich beide, ihre restliche Zeit so zu verbringen, wie sie es schon immer wollten, bevor sie "den Löffel abgeben", und beide wollen endlich herausfinden, wer sie eigentlich wirklich sind, um Frieden mit sich selbst schließen zu können. Gemeinsam machen sie sich auf den Weg, ihre Lebensfreude wieder zu entdecken. Dabei entwickelt sich nicht nur eine Freundschaft, sondern sie lernen auch, das Leben in vollen Zügen zu genießen - mit Einsicht und Humor. Und jedes neue Abenteuer bedeutet einen weiteren Haken auf ihrer To-do-Liste. Denn das Beste kommt ja bekanntlich zum Schluss!

 
     
 
Dogma, USA 1999
 
Regie: Kevin Smith
Länge: ca. 130 min.
FSK: ab 16
Budget: $10 Mio.

Die katholische Kirche hat Probleme. Immer mehr ihrer Schäfchen verlassen den rechten Weg des Glaubens, und wenden sich von den zehn Geboten und anderen Grundlagen der Religion ab. Cardinal Glick will seine Gemeinde daher mit populären Methoden wieder attraktiv für die heutige Zeit machen.
Auch ein besonderes Ereignis wird in Cardinal Glicks Kirche in New Jersey in wenigen Tagen stattfinden: die Kirche feiert ein Jubiläum, und an diesem Tag werden jedem, der eine Pforte in dieser Kirche durchschreitet, all seine Sünden vergeben werden, auch den gefallenen Engeln Loki und Bartleby, die von Gott höchstpersönlich verstoßen wurden, und auf diese Weise den einzigen Weg sehen, zurück nach hause zu kommen. Was die beiden aber nicht wissen ist, daß es mit der Schöpfung zu Ende sein wird, sobald sie durch die Pforte gehen, weil sie damit die Unfehlbarkeit Gottes widerlegen würden, und das komplette Dasein damit nichtig wäre.
Was bleibt den Verantwortlichen im Himmel also anderes übrig, als zu versuchen, die beiden (Ex-)Engel aufzuhalten? Sogar Metatron, das offizielle Sprachrohr Gottes, macht sich neben den beiden Propheten Jay und Silent Bob an die Arbeit; außerdem soll Bethany Sloane, eine junge Frau, die um etwa 27 Ecken mit Jesus verwandt ist, aber Probleme mit ihrem Verhältnis zum Glauben hat, ihnen dabei helfen, Loki und Bartleby aufzuhalten. Außerdem im Team: der 13. Apostel Rufus und eine Muse.

     
Minority Report, USA 2002
 
Regie: Steven Spielberg
Länge: ca. 144 min.
FSK: ab 12
Budget: $80 Mio.

Im Washington, D.C., des Jahres 2054 gibt es keine Morde mehr. Die Zukunft ist bekannt und Mörder werden gefasst, bevor sie ihr Verbrechen begehen können. Dafür sorgt Pre-Crime, eine Elite-Einheit der Polizei, die die Visionen der Pre-Cogs, drei Wesen mit hellseherischen Fähigkeiten, auswertet und zur Tat schreitet. Das System ist perfekt. Und John Anderton ist sein perfekter Chef: Seit einem tragischen Verlust sechs Jahre zuvor widmet er sein Leben mit vollkommener Leidenschaft der Verbrecherjagd. Es gibt keinen Grund für ihn, am System zu zweifeln - bis er in einer Vision selbst als Mörder zu sehen ist. 36 Stunden bleiben ihm bis zu dem Verbrechen. 36 Stunden, um zu beweisen, dass er unschuldig ist ... und das perfekte System fehlbar. Die Flucht kann beginnen.

 
     
 
Schmetterling und Taucherglocke
USA, Frankreich 2007
Originaltitel: "Le Scaphandre et le papillon"
Regie: Julian Schnabel
Länge: ca. 112 min.
FSK: ab 12

Jean-Dominique Bauby war französischer Journalist, Autor und Chefredakteur des Magazins Elle und Vater von zwei Kindern. Ein Dandy, der gutes Essen, Theater, Reisen und schöne Frauen liebte. Dann, im Alter von 43 Jahren, am 8. Dezember 1995, erlitt Bauby einen massiven Schlaganfall, durch den sein Hirnstamm geschädigt wurde. Als er zwei Wochen danach im Krankenhaus von Berck-sur-Mer aus dem Koma erwachte, war er nicht nur stumm, sondern auch ganzheitlich gelähmt. Er konnte bloß seinen Kopf ein wenig bewegen und mit seinem linken Augenlid blinzeln. Dieses seltene Phänomen wird als Locked-In-Syndrom bezeichnet.

Bauby schrieb über seine Erfahrungen, aber vor allem über seine Phantasien, Wünsche und Träume. Er diktierte 28 Kapitel, Buchstabe für Buchstabe, Wort für Wort, über mehrere Monate hinweg, allein mit dem Blinzeln seines linken Augenlids. Dafür wurde ein spezielles Alphabet erstellt, welches die Buchstaben nach ihrer Häufigkeit in der Französischen Sprache ordnete. Bauby beschrieb nicht nur seine eigenen Reaktionen, sondern die Welt und die Menschen seiner Umgebung und stellte sich vor, er sei ein Weltraumreisender. In einem Interview mit der französischen Elle berichtete er, dass er morgens um 4 Uhr aufwachte, um sich jeden Absatz des Buches zu überlegen und auswendig zu lernen, den er dann Buchstabe für Buchstabe drei Stunden lang diktierte. In seinem Krankenhausbett im nordfranzösischen Berck-sur-Mer erzählte er, dass es überwältigende Momente des Triumphs für ihn waren, wenn er seine Gedanken für das nächste Diktat erfolgreich gesammelt hatte, und dass er zu seinem größten Bedauern nun nie mehr Fußballtorwart werden könne, eine Leidenschaft, die das stundenlange Ansehen von Fußballübertragungen im Fernsehen geweckt hatte. Sein Rezept zur Bewältigung von Augenblicken der Verzweiflung bestand im "Hinausschauen auf das Meer, einer Stunde Lesen, dem Anschauen einer Kinderzeichnung meiner Tochter und darin, mich selbst nicht als Held zu betrachten".

     
Die Band von nebenan, Frankreich, Israel 2007
Originaltitel: "Bikur Ha-Tizmoret"
Regie: Eran Kolirin
Länge: ca. 88 min.
FSK: ohne

Einst, vor nicht allzu langer Zeit, landete eine kleine ägyptische Polizeikapelle in Israel. Sie waren gekommen, um bei der Eröffnung eines arabischen Kulturzentrums aufspielen. Doch Bürokratie, Pech oder einfach nur dumme Zufälle ließen sie bereits am Flughafen stranden. Sie versuchten, sich auf eigene Faust durchzuschlagen, um sich schließlich in einem gottverlassenen Nest mitten in der israelischen Wüste wieder zu finden. Eine verlorene Kapelle an einem verlorenen Ort... Und da es in dem trostlosen Städtchen auch kein Hotel gibt, muss die schüchterne Truppe private Quartiere für die Nacht finden. Ganz unvorhergesehen kommen sich Ägypten und Israel durch dieses dumme Missgeschick sehr nah.

 
     
 
Inception, USA 2010
 
Regie: Christopher Nolan
Länge: ca. 148 min.
FSK: ab 12
Budget: $160 Mio.

Dom Cobb ist ein begnadeter Dieb, der absolut beste auf dem Gebiet der Extraktion, einer kunstvolle und gefährliche Form des Diebstahls: Cobb stiehlt wertvolle Geheimnisse aus den Tiefen des Unterbewusstseins, wenn der Verstand am verwundbarsten ist - während der Traumphase. Dank seiner seltenen Begabung ist Cobb in der heimtückischen, neuen Welt der Industriespionage heiß begehrt. Doch diese Existenz hat auch ihre Schattenseiten: er wird auf der ganzen Welt gesucht und hat alles verloren, was er liebte. Eines Tages bietet sich ihm die Chance zur Rettung: Ein letzter Auftrag könnte ihm zu seinem alten Leben zurück verhelfen, aber nur, wenn ihm das absolut Unmögliche gelingt: die so genannte "Inception". Statt eines perfekt ausgeführten Diebstahls müssen Cobb und sein Spezialistenteam das genaue Gegenteil vollführen. Ihr Auftrag lautet nicht, eine Idee zu stehlen, sondern eine einzupflanzen. Sollte ihnen das gelingen, wäre es das perfekte Verbrechen.

Doch kein noch so ausgetüftelter Plan oder geballtes Fachwissen bereitet das Team auf diesen brandgefährlichen Feind vor, der jeden ihrer Schritte vorauszuahnen scheint. Ein Gegner, den nur Cobb hat kommen sehen.

     
Matilda, USA 1996
 
Regie: Danny DeVito
Länge: ca. 98 min.
FSK: ab 6
Budget: $36 Mio.

Matilda ist ein außergewöhnlich begabtes Kind, das sogar übernatürliche Fähigkeiten besitzt. Leider merken aber ihre Eltern, die den Tag lieber vorm Fernseher verbringen, und ihre Lehrer nichts davon.

 
     
 
Donnie Darko, USA 2001
 
Regie: Richard Kelly
Länge: ca. 122 min.
FSK: ab 16
Budget: $10 Mio.

Auf den ersten Blick könnte Donnie Darko ein normaler, unkomplizierter Teenager sein. Geordnete Familienverhältnisse, verständnisvolle Eltern, eine nette Freundin. Aber Donnie hat ein mentales Problem. Besser gesagt, ein eingebildetes (oder etwa nicht?) Kaninchen namens Frank. Ein drei Meter großes, ziemlich dämonisches Kaninchen. Nachts, wenn alles schläft, spricht seine sonore Stimme zu ihm und erteilt ihm Ratschläge. Die sind manchmal hilfreich ("Geh mal vor die Tür, denn gleich durchschlägt eine Flugzeugturbine deine Zimmerdecke.") und manchmal nicht ("Lege deine Schule in Trümmer."), bezüglich jedweder Zukunftsprognose aber grundsätzlich zutreffend. Die elterlicherseits engagierte Diplompsychologin ist genauso ratlos wie der schuleigene Motivationstrainer oder die freundliche Klassenlehrerin. Als Frank Donnie erklärt, dass in ziemlich genau 28 Tagen, 6 Stunden, 42 Minuten und 12 Sekunden die Welt untergeht, ist guter Rat mal wirklich teuer.

Was ist Einbildung, und wo beginnt die Realität? Gar nicht so leicht zu sagen in Richard Kellys (Buch und Regie) Kinodebüt. Fest steht indes, dass "Donnie Darko" zu den originellsten, wendungsreichsten und intelligentesten Beispielen des neuen amerikanischen Horrorkinos zählt. "Mein Freund Harvey" trifft "Final Destination", moderner Teenieschocker trifft eine filigrane Sci-Fi-Story mit satirisch-ironischer Note. Drew Barrymore produzierte und übernahm eine Nebenrolle, Hollywoods aufstrebender Jungstar Jake Gyllenhaal überzeugt als Titelheld. Eine faszinierende Reise ins Ich.

     
Brazil, Großbritannien 1985
 
Regie: Terry Gilliam
Länge: ca. 130 min.
FSK: ab 18

In Terry Gilliams Zukunftsvision "Brazil" wird das Volk vom Staat kontrolliert, doch die Technik ist auf einem Stand aus den 70er Jahren. Der Staatsdiener Sam Lowry (Jonathan Pryce) träumt davon, dieser Welt zu entfliehen, doch als er tatsächlich seine Traumfrau (Kim Greist) trifft, ist die staatliche Bürokratie den beiden sofort auf der Spur.

Irgendwann in naher Zukunft: In einer futuristischen, unwirtlichen Welt versucht der schüchterne Angestellte Sam Lowry sich so unauffällig wie möglich zu verhalten und ein ungestörtes Leben zu führen. In seiner freien Zeit träumt er sich in die Rolle eines beflügelten Helden hinein, der seine Geliebte aus den Fängen schrecklicher Ungeheuer befreit.

Doch die Realität sieht leider anders aus: Sams Leben wird von seiner Mutter dominiert, die ihm gegen seinen Willen Beförderungen verschafft und ihn mit der unbeholfenen Tochter ihrer Freundin zu verkuppeln will. Eines Tages unterläuft dem Konzern ein folgenschwerer Fehler: Nicht der gesuchte "Terrorist" Tuttle wird hingerichtet, sondern ein unschuldiger Familienvater namens Buttle.

Sam bekommt den Auftrag, dem Fehler nachzugehen. Dabei freundet er sich nicht nur mit dem berüchtigten Tuttle an - dessen einziges Verbrechen es ist, unbürokratisch, also staatsfeindlich, zu arbeiten - sondern trifft auch die Frau aus seinen Träumen, Jill, in Fleisch und Blut. Da sie gleich wieder verschwindet, setzt Sam alles daran, sie zu finden. Er lässt sich nun doch befördern, um an Informationen zu gelangen, und entdeckt, dass Jill ebenfalls unschuldig verhaftet werden soll.

Es beginnt eine Jagd, die gleichzeitig Versteckspiel ist und Kampf gegen die bis ins Absurde gesteigerte Bürokratie, gegen menschenfeindliche Gesetze und falsche Freunde. Am Ende gibt es aus dem Chaos nur noch einen Ausweg: den Rückzug in die innere Wirklichkeit. Die Utopie von einem Leben in Freiheit, zusammen mit Jill, bewahrt Sam, inzwischen zu einem lächelnden Idioten verkommen, vor dem Tod. Dem Wahnsinn der Gesellschaft wird der eigene Wahn vorgezogen.

 
     
 
Ein Mann, drei Leben - Mr. Nobody,
Deutschland, Frankreich, Kanada, Belgien 2009
 
Regie: Jaco van Dormael
Länge: ca. 139 min.
FSK: ab 12

Ein Junge steht auf einem Bahnsteig. Gleich wird der Zug losfahren. Die Mutter ist in den Zug eingestiegen, der Vater bleibt am Bahnhof zurück. Eine Trennung. Der Junge steht dazwischen. Für wen soll er sich entscheiden, bei wem will er lieber bleiben?

Eine endlose Zahl verschiedener Möglichkeiten ergibt sich aus dieser Entscheidung. Aber so lange er sich nicht entschließt, kann ihm nichts passieren, so lange kann er noch nachdenken, wie seine Zukunft aussehen könnte.

Drei Mädchen haben den Jungen bisher begleitet, alle drei interessieren ihn. Welche wäre die Richtige? Schon beginnen drei Liebesgeschichten, jede zeigt ein ganzes Leben voll glücklicher und trauriger Ereignisse: Anna ist die Ruhige, mit der ihn eine Liebe verbinden wird, die so heftig und wunderbar ist, dass er sie nie mehr vergisst. Die beiden werden getrennt, finden wieder zusammen und verlieren sich erneut, sein Leben lang sucht er nach ihr. Elise ist die immer irgendwie unglückliche, mit der er drei Kinder haben wird, trotz ihrer Unzufriedenheit. Sie gibt ihm den Auftrag, nach ihrem Tod ihre Asche auf dem Mars zu verstreuen, also tritt er die lange Reise ins Weltall an, ein Marstourist im Gefrierschlaf. Jeanne ist die Perfekte, mit der er Ehrgeiz und Langeweile teilen wird. Das Leben mit ihr ist luxuriös, eine Villa mit Pool, zwei Söhne, nur sein Herz ist nicht ganz dabei. Drei Varianten der Liebe werden das Leben des Jungen bestimmen - als alter Mann blickt er darauf zurück. Er weiß: Jedes einzelne dieser Leben verdiente es, gelebt zu werden.

     
Interstellar, USA, Großbritannien 2014
 
Regie: Christopher Nolan
Länge: ca. 169 min.
FSK: ab 12
Budget $165 Mio.

Da sich unsere Zeit auf der Erde dem Ende zuneigt, unternimmt ein Forscherteam die wohl wichtigste Mission in der Geschichte der Menschheit: Es reist jenseits dieser Galaxie, um andere Lebensräume im Weltall für die Menschen zu erkunden.

 
     
 
Lucy, USA, Frankreich 2014
 
Regie: Luc Besson
Länge: ca. 89 min.
FSK: ab 12
Budget $40 Mio.

Lucy wird gewaltsam in einen gefährlichen Handel verwickelt und gezwungen, ihren Körper als Depot für eine heikle Ware einzusetzen. Als sie sich einem der Kidnapper widersetzt, geraten die mysteriösen Drogen in ihren Blutkreislauf und lassen Lucy zu einer erbarmungslosen Einzelkämpferin mit übermenschlichen Kräften mutieren.